Sportkurse einfach mal testen – mit schnupperkurs.de

Im Interview erzählt Co-Founder Fabian Toros von der Entwicklung vom Non-Profit-Projekt zur kommerziellen Geschäftsidee und über die bisherige Zeit bei Ignition. Außerdem gibt er Tipps für andere Gründer.

1. Wie erklärt ihr euren Großeltern, was ihr macht?
Lieber Opa, heute gibt es unendlich viele Möglichkeiten, Sport und andere Kurse zu machen. Auf unserer Internetseite „schnupperkurs.de“ stellen wir alle Angebote, die man ausprobieren kann, gebündelt dar. Du kannst dir den passenden Termin aussuchen und dann einfach mal testen, ob es dir gefällt. Du musst nirgendwo mehr anrufen. Alles geht unkompliziert mit wenigen Klicks.

2. Wer ist alles im Team und was sind die verschiedenen Aufgaben? Wie habt ihr euch gefunden?
Die Gründer von „schnupperkurs.de“ sind Timo und ich. Timo ist ein Digital Native, wie er im Buche steht. Er hat BWL und Marketing studiert und kümmert sich mit seiner Expertise um das Wachstum der Plattform. Ich habe Jura studiert und ein großes Netzwerk in Politik und Gesellschaft aufgebaut. Neben juristische Aspekten kümmere ich mich um den Vertrieb unserer Plattform.
Wir haben ein Team, welches uns in allen Belangen unterstützt. Florian ist unser Webentwickler und schreibt den Code, der sich hinter allem verbirgt. Jochen entwickelt den Crawler, mit dem wir Termindaten von anderen Internetseiten automatisch auslesen und auswerten können. Saskia ist unser Organisationstalent und kümmert sich um unser Backoffice. Miriam leitet unsere Social-Media-Kampagnen. Ab August werden wir zudem durch drei PraktikantInnen unterstützt, die sich um Marketing und Vertrieb kümmern werden.
Timo und ich haben uns über unsere gemeinsame ehrenamtliche Arbeit im Stadtsportverband Ratingen kennengelernt. Der Stadtsportverband vertritt die Interessen von über 70 Vereinen in Politik und Gesellschaft.

3. Wie ist die Idee zu schnupperkurs.de entstanden?
Unsere Idee ist aus akutem Bedarf entstanden. Wir sind beide sehr sportlich und ehrenamtlich in unseren Vereinen aktiv. In unserer Arbeit ist uns aufgefallen, dass die Vereine immer weniger Zulauf von neuen Mitgliedern erhalten. Wir haben als Kernproblem die aufwendige Absprache von Schnupperterminen entdeckt. Gemeinsam haben wir die Plattform ehrenamtlich in unserer Stadt ins Leben gerufen. Es hat funktioniert und mithilfe des Ignition-Programmes wollen wir unsere Plattform kommerzialisieren und so noch mehr Interessenten in ganz Deutschland erreichen.

4. Was waren bisher die größten Herausforderungen?
Unsere größte Herausforderung ist es aus einem ehrenamtlichen Projekt ein kommerzielles Projekt zu machen. Durch unsere Erfahrung konnten wir das Produkt bislang hervorragend validieren und ein großes Netzwerk aufbauen. Das ist unser Vorteil, den wir jetzt in der nächsten Kommerzialisierungsphase umsetzen müssen.

5. Was war der schönste Moment bisher in der Gründungsphase?
Für uns ist es immer genial, wenn wir jemanden von unserem Projekt überzeugen können. Es ist die größte Bestätigung, wenn jemand sagt: „Wow, coole Idee! Da wollen wir mitmachen.“ Das gibt uns die Kraft und die Zuversicht, die wir brauchen, um die Plattform weiterzuentwickeln und zu wachsen.

6. Wie habt ihr vom Ignition-Programm erfahren?
Wir haben schon länger im STARTPLATZ gearbeitet und dort Kontakte geknüpft. Wir haben uns mit Wodad Chaabi unterhalten und sind so auf das Ignition-Programm aufmerksam geworden.

7. Woran arbeitet ihr gerade bei Ignition? Habt ihr schon etwas Neues gelernt?
Über das Ignition-Programm finanzieren wir die Weiterentwicklung unserer Plattform. Unser Back- und Frontend wird innovativer, benutzerfreundlicher und intuitiver. Am wichtigsten ist die Weiterentwicklung unserer Kerntechnologie. Unser Crawler kann Daten von Websites von Sportanbietern auslesen. So können wir nach Fertigstellung in kurzer Zeit extrem viele Daten auswerten und auf unserer Plattform zur Verfügung stellen. Das Beste daran ist, dass die Daten in Echtzeit aktualisiert werden können. Damit wollen wir unsere Kunden überzeugen und attraktiv für Schnupperinteressenten werden.
Im Ignition-Programm haben wir extrem viel Neues gelernt. In der Onboarding-Week haben wir unsere Idee noch einmal komplett hinterfragt. In den Mentoring-Sessions haben wir jede Woche an unseren Ideen gefeilt und geschliffen. Auch die genialen Workshops haben uns geholfen, unsere Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Durch Ignition haben wir die Skills erworben, die wir benötigen, um jetzt so richtig durchzustarten.

8. Wie sehen die nächsten Schritte aus?
Im kommenden Monat werden wir unsere Seite für kommerzielle Sportanbieter öffnen. Im Rahmen eines Soft-Launches werden wir alles in Ruhe testen und gemeinsam mit unseren Kunden an der Weiterentwicklung der Plattform arbeiten.

9. Wie beurteilt ihr die Startup-Szene in Düsseldorf und was wünscht ihr euch noch?
Die Startup-Szene in Düsseldorf ist für uns optimal. Wir haben uns super im STARTPLATZ, einem Gründer-Ökosystem eingelebt. Von den Kontakten profitieren wir sehr. Wir würden uns wünschen, dass es noch einfacher wird, eine gute Idee in die Tat umzusetzen und Startups in der Öffentlichkeit noch präsenter werden.

10. Wenn ihr Startups und Gründern noch einen Tipp geben könntet, was wäre das?
Professionelles, konzentriertes und fokussiertes Arbeiten ist das A & O. Ihr müsst andere von eurer Idee überzeugen und eure Idee leben und verkörpern. Wichtig ist, dass ihr immer wieder validiert, ob ihr auf dem richtigen Weg seid. Eine Startup-Gründung ist ein lebendiger Prozess.

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