Smart City Challenge – Digitale Lösungen und neue Geschäftsmodelle

Am 20. und 21. September kamen im Tanzhaus NRW in Düsseldorf zum inzwischen zweiten Mal 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft zusammen, um sich dem Megatrend „Smart City“ zu widmen.

Der Begriff der „Smart City“ ist inzwischen in aller Munde und dennoch haben deutsche Städte weiterhin immensen Nachholbedarf. Um neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und auf die Straße zu bringen, spielt die Vernetzung der richtigen Akteure eine wichtige Rolle.

Praxiskonferenz

Der Startschuss wurde am Donnerstag mit der Praxiskonferenz gegeben. Nachdem Peter Adelskamp, Chief Digital Officer (CDO) der Stadt Düsseldorf, seine Begrüßungsworte an die Teilnehmer richtete, zeichnete Oliver Hall von Copenhagen Capacity eine Vision, wie die smarte City von morgen aussehen kann. Die Stadt Kopenhagen hat sich als Ziel gesetzt, 2025 die erste klimaneutrale Stadt der Welt zu werden. Energieproduktion und -konsum sowie Mobilität und Stadtverwaltung sollen hierfür smart werden. Der Head of Tech Investments setzt dafür auf die Zusammenarbeit mit internationalen Startups und Unternehmen und macht Kopenhagen z.B. durch die Sammlung und Bereitstellung großer verwertbarer Datenmengen zu einem Innovationslabor für Smart City-Lösungen.
Im Anschluss pitchten Startups und Hackathonpartner (u.a. SAP, Renesas, die Stadtbücherei uvm.) ihre Herausforderungen für die Smart City und leiteten so in den zweiten Teil der Veranstaltung über.

Pen & Paper Hackathon

Nachdem sich um die zehn Hackathonpartner Teams gebildet hatten, hieß es, „hacken was das Zeug hält“, denn zu gewinnen gab es einiges. Die Preise waren ein Tisch für drei Monate im Coworking Space Startplatz, ein einwöchiges Bootcamp sowie ein Platz im Acceleratorprogramm Ignition im Wert von 25.000 €. Die Stadt Essen, Stadtwerke Düsseldorf und ECBM belegten die ersten drei Plätze und können sich auf spannende Zeiten freuen.
Das Siegerteam von ECBM entwickelte eine digitale Lösung für die Stadtentwässerung, die signifikanten Einfluss auf die Kosten haben wird. Aber auch die anderen beiden Teams, zusammengesetzt aus Teilnehmern mit verschiedensten Backgrounds, haben es zur Freude der Hackathonpartner geschafft, echte Lösungen zu konzipieren. Die zweitplatzierten der Stadtwerke Düsseldorf entwickelten eine zentrale Anlaufstelle mit Servicepoints für Düsseldorfer Stadtteile, während die Stadt Essen ein innovatives Konzept für das BürgerRatHaus auf die Beine stellen konnte.

Das Megathema Smart City wird uns weiterhin begleiten und es wird spannend sein zu sehen, welche Entwicklung die Region Düsseldorf/Rheinland nehmen wird.

Ein besonderer Dank gilt unseren Hackathonpartnern: Vermessungs- und Katasteramt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Arcadis, CGI, ECBM, hystreet.com, Renesas, SAP, Stadt Essen, Stadtwerke Düsseldorf und die Stadtbüchereien der Landeshauptstadt Düsseldorf.