Nie wieder Schlange stehen mit AiBotics

Chatbots sind eine tolle Sache für alle, die es eilig haben. Und wer hat es nicht eilig? Das Schlangestehen vor dem Infoschalter, das Warten auf den Kellner, die endlosen Telefonwarteschleifen ¬– dank der Bots gehören sie bald der Vergangenheit an.

Das Startup AiBotics macht die Sache für uns und Unternehmen noch einfacher: Ohne extra App können wir zukünftig im Hotel nach freien Zimmern fragen, beim Restaurant eine Bestellung aufgeben oder den Telefonvertrag ändern. Wir nutzen einfach den Instant Messenger, den wir sowieso schon installiert haben.

Im Interview erzählen die Gründer von AiBotics, Pashutan Modaresi und Darius Shayan Nasab, was das Beste für sie am Ignition-Programm ist und was sie sich für die Startup-Szene in Düsseldorf noch wünschen.

1. Wie erklärt ihr euren Großeltern, was ihr macht?
Mithilfe unserer Lösung können Menschen mit ihren Instant-Messengern Essen bestellen, Hotels und Flüge buchen und mit Unternehmen kommunizieren, ohne Apps runterzuladen und lange warten zu müssen.

2. Wer ist alles im Team und was sind die Aufgaben?
Das Team besteht aus Pashutan Modaresi und Darius Shayan Nasab. Pashutan ist für die Technologie zuständig und Darius kümmert sich um die wirtschaftlichen Aspekte.

3. Wie ist die Ideen zu AiBotics entstanden?
Wir dachten uns, dass man mit den Messengern, die von Milliarden von Nutzern gebraucht werden, noch viel mehr machen kann als nur mit Freunden und Familie zu kommunizieren. So kann aus den Messengern eine App für sämtliche Anwendungen werden.

4. Was habt ihr vor AiBotics gemacht?
Pashutan hat in Informatik an der Heinrich-Heine-Universität (HHU) promiviert und als Data Scientist gearbeitet. Darius hat den Master in VWL an der HHU absolviert und als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Entrepreneurship und Finance gearbeitet.

5. Woran genau arbeitet ihr im Rahmen des Ignition-Programms?
Wir arbeiten an dem Prototyp und testen diesen. Durch das Feedback der Nutzer und Kunden entwickeln wir den Prototyp weiter, sodass wir nach und nach die Marktreife erreichen.

6. Was waren bisher die wichtigsten Learnings, die ihr aus der Zeit bei Ignition mitnehmen werdet?
Wir haben die Gelegenheit gehabt, Fehler zu machen und aus diesen zu lernen, ohne dass es zu großen Konsequenzen kommt. Das ist sehr viel wert. So haben wir die Kundenansprache und die Vorgehensweise beim Testen verbessern können.

7. Was war der schönste Moment in der Gründungsphase?
Einen überwiegend funktionierenden Prototyp zu haben, den (fast) alle Nutzer richtig cool finden.

8. Wie sehen die nächsten Schritte aus?
Weiter testen und den Markteintritt vorbereiten. Außerdem bereiten wir uns auf das EXIST-Gründerstipendium vor, für das wir eine Bewilligung erhalten haben.

9. Wie beurteilt ihr die Startup-Szene in Düsseldorf und was wünscht ihr euch noch?
Die Startup-Szene in Düsseldorf wächst kontinuierlich und Düsseldorf wird für Startups immer attraktiver. Dies haben wir z.B. Initiativen wie dem digihub, akademischen Einrichtungen wie dem CEDUS sowie Initiativen von engagierten Privatpersonen wie katapult zu verdanken. Die wirtschaftspolitische Gesinnung des Oberbürgermeisters fördert den Wandel ebenfalls sehr positiv. Was in Zukunft verbessert werden kann, ist die Koordination der einzelnen Parteien untereinander sowie die Verbindung zu den etablierten Unternehmen in der Region.

10. Wenn ihr Startups und Gründern noch einen Tipp geben könntet, was wäre das?
Macht Fehler, aber macht etwas.

Infos zum Ignition-Programm gibt es hier.