Der Pizzabäcker findet sein Mehl - Interview mit Marina von LEROMA

Jeder sollte einmal in seinem Leben Startup-Luft schnuppern. Gründen ist ein großes Abenteuer, bei dem man sehr viel lernen kann. Eine Geschäftsidee ist dafür natürlich eine Voraussetzung. Marina und ihr Team von LEROMA hatten eine richtig gute Idee, mit der sie jetzt am Ignition-Programm des digihub teilnehmen. Was Sie machen? Dem Pizzabäcker zu seinem Mehl verhelfen. Was genau dahinter steckt, erklärt Marina am besten selbst – lest das Interview mit ihr!

1. Wie erklärt ihr euren Großeltern, was ihr macht?
Wir helfen Firmen, welche Lebensmittel herstellen, passende Inhaltsstoffe zu finden. Wenn jemand Pizza in großen Mengen herstellt, braucht er viele Rohstoffe wie Mehl, Käse, Tomatensoße usw. für seine Produktion. Bei manchen muss es ein bestimmtes Mehl sein und die Firma ist auf der Suche nach diesem bestimmten Mehl mit seinen speziellen Eigenschaften. Manchmal dauert die Suche danach sehr lange. Wir helfen dem Lebensmittelhersteller über das Internet, über ein System, die passenden Rohstoffe wie das spezielle Mehl schneller und einfacher zu finden.

2. Wer ist alles im Team und was sind die verschiedenen Aufgaben?
Marina und Timur sind die Gründer von Leroma. Marina hat BWL studiert und hat viel Erfahrung im internationalen Vertrieb, u. a. auch in der Lebensmittelindustrie. Timur ist in der Lebensmittelverarbeitungsindustrie tätig und Experte auf diesem Gebiet. Marco ist unser IT-Spezialist und der beste Entwickler auf der ganzen Welt. Christina ist bei uns für das Controlling zuständig und ist ein Profi mit Zahlen. Alexandra hat Chemie studiert und kümmert sich zusammen mit Timur um die Datenbank. Sie ist Expertin bei den Rohstoffeigenschaften.

3. Wie ist die Ideen zu LEROMA entstanden?
Timur ist mit seiner täglichen Arbeit in der Lebensmittelentwicklung sehr häufig mit dem Problem zusammengestoßen, dass Entwickler passende Rohstoffe mit bestimmten Fachkriterien nur schwer finden.

4. Was waren bisher die größten Herausforderungen?
IT Spezialisten zu finden. Mit Marco haben wir jemanden Tolles für uns gewonnen, da er Erfahrung in der Industrie hatte und die Idee perfekt umsetzten konnte.

5. Was war der schönste Moment in der Gründungsphase?
Als unsere Idee Zuspruch durch andere hatte, wussten wir, wir sind auf dem richtigen Weg. Dies waren Branchenexperten, ein privater Geldgeber und das digihub-Team. Als wir ins Ignition-Programm aufgenommen wurden, hat es uns sehr gestärkt.

6. Wie habt ihr vom Ignition-Programm erfahren?
Durch einen Berater für Fördermittel. Herr Seher von Ditec hat nach Erklärung unserer Idee sofort gesagt; IHR MÜSST ZUM DIGIHUB!

7. Wie empfandst du bzw. ihr den Bewerbungs- und Auswahlprozess von Ignition?
Super, da man sich kurz durch ein Pitchdeck bewerben muss und dann pitchen darf. Nach welchen Kriterien der Prozess abläuft, kann ich nicht sagen. Ich fand die Kommunikation zwischen dem digihub und uns von Anfang an sehr angenehm und wir sind glücklich, dabei zu sein.

8. Woran arbeitet ihr gerade bei Ignition?
Wir haben im Moment viele Workshops und ich bereite mich auf ein paar Pitches vor, wobei ich vom Ignition Team unterstützt werde.

9. Was war bisher die beste Erkenntnis, was ihr aus dem Programm mitnehmen werdet?
ALLES. Jeder Tag ist Gold wert, Meinungen zur Idee oder der Firmengründung, Workshopthemen, Netzwerk zu anderen Startups und Unternehmen!

10. Wie beurteilt ihr die Startup-Szene in Düsseldorf und was wünscht ihr euch noch?
Die Szene ist sehr spannend und alle sind sehr nett, motiviert und helfen einander. Diese Unterstützungsmentalität gibt es leider nicht überall. Ich habe diese eher im Ausland erlebt. Ich empfehle jedem Mal in die Startup Szene einzutauchen und vielleicht mal für ein Startup zu arbeiten oder ein Praktikum zu absolvieren, um später eventuell selbst zu gründen.

Danke für das Interview!

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